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Campingbox für Hochdachkombi

Campingbox für Hochdachkombi zum selber bauen wurde uns eingesandt von Sebastian P. Das Kundenprojekt des Monats Dezember 2020 Platz #1


Verwendetes Material für die Campingbox

Sperrholz Pappel 15 mm

  • 1x 112 cm x 89 cm
  • 1x 109 cm x 35,3 cm
  • 1x 112 cm x 84 cm
  • 3x 82,5 cm x 35,3 cm
  • 1x 112 x 20 cm
  • 1x 82,5 cm x 28.8 cm
  • 1x 44 cm x 60 cm
  • 1x 112 cm x 120 cm
  • 1x 112 cmx 100 cm
  • 1x 66,7 cm x 82,5 cm

Sperrholz Pappel 10 mm

  • 1x 80 x 67,2
  • 1x 80 x 20.5
  • 1x 18.5 x 28.3
  • 2x 80 x 27.3
  • 1x 81 x 37
  • 1x 35,5 x 34,2
  • 1x 36.1 x 24.2
  • 1x 22.5 x 24.2
  • 1x 35 x 33.7
  • 1x 40.2 x 34.7
  • 1x 26 x 33.7
  • 1x 30.5 x 35.5
  • 1x 23 x 35
  • 2x 81 x 33.7
  • 1x 79 x 25

Sperrholz Pappel 3 mm

  • 1x 18,5 x 26.,5
  • 1x 20 cm

Weiteres Material

  • Schwerlastauszüge
  • Klavierbänder
  • Streckmetall
  • Flightcase-Griffe
  • Strukturlack
  • Kugelschnapper
  • Wasserfester Holzleim
  • Diverse Schrauben
  • Flachdübel
  • Holzspachtel
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Malerkrepp
  • Arbeiitsböcke und Spanplatte als Arbeitsplatte

Werkzeugliste

  • Tauchsäge mit Führungsschiene
  • Oberfräse, Bündigfräse, Radiusfräse, Frässchablone
  • Exzenterschleifer 240er, 120er und 80er Körnung
  • Stichsäge
  • Flachdübelfräse
  • Akkuschrauber
  • Expresszwingen, Leimzwingen, Winkelzwingen
  • Schraubendreher
  • Zollstock
  • Maßband
  • Winkel
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz
  • Bleistift
  • Holzbohrer
  • Holzspachtel
  • Farbwanne
  • Lackwalze
  • Strukturwalze
  • Japanspachtel
  • Spanngurt

Bauanleitung für eine Campingbox

Als die Bestellung per Spedition gut verpackt angeliefert wurde, ging es erstmal ans Auspacken und das Sortieren der 36 Zuschnitte.

Als dies erledigt war, mussten noch einige größere Teile mit der Tauchsäge zugeschnitten werden, die ich bewusst nicht auf das Endformat habe zuschneiden lassen.

Nun konnte es an den Bau der äußeren Hülle der Campingkiste gehen. Ein Großteil der Arbeit bestand darin die späteren Aussparungen anzuzeichnen, die Frässchablone auszurichten und die Löcher mit der Oberfräse auszufräsen. Die Bodenplatte war ebenfalls recht aufwendig, dass sie einige Rundungen hat, die sorgfältig ausgezeichnet und ausgeschnitten werden mussten.

Nun wurden an den entsprechenden Stellen Nuten mit einer Flachdübelfräse eingefräst, die Flachdübel eingelegt und die Hülle probeweise zusammengesteckt. Weil alles gut passte, konnte ich sie direkt wieder zerlegen, ohne nachzuarbeiten. Die Stellen die später schwer zu erreichen gewesen wären, habe ich lackiert, geschliffen und nochmals lackiert.

Anschließend wurden die Zuschnitte vorbereitet, die die äußere Hülle für die Schubladen, den ausziehbaren Tisch und die Kühlschublade unterteilen. Auch hier musste gefräst und lackiert werden, bevor es ans Einpassen, Verleimen und Verschrauben ging. Zusätzlich zum Sperrholz habe ich auch hier das Streckmetall zur Lüftung der Kühlschublade eingepasst. Die versenkten Schrauben habe ich verspachtelt und der Spachtel geschliffen. Anschließend konnte die Hülle der Campingkiste mehrmals geschliffen und lackiert werden.

Im Folgendem ging es an den Zusammenbau der linken Schublade, die später die Gasflasche, den zweiflammigen Campingkocher, das Wasser und das Geschirr beinhalten sollte. Ich musste ein wenig experimentieren, bis ich mir die entsprechende Reihenfolge des Zusammenbaus, einlassen des Bandscharniers, des Spachtelns, des Schleifens und des Lackierens zurechtgelegt hatte – schlussendlich funktionierte es aber ganz gut. Nun musste nur noch der Flightcase-Griff eingelassen und verschraubt werden.

Jetzt ging es an den Bau der Vorratsschublade. Diese ist recht simpel aufgebaut und war dementsprechend zügig fertig. Auch hier wurde wieder gespachtelt, geschliffen, lackiert und am Ende der Flightcase-Griff eingelassen und verschraubt.

Die ausziehbare Arbeitsplatte, die ganz ausgezogen als freistehender Tisch fungiert, ist ebenfalls simpel aufgebaut und war schnell fertig. Die Montage und Fixierung der Tischbeine waren etwas aufwendiger, weil ich zu wenig Luft eingeplant hatte. Als Griffe zum Ausziehen der Arbeitsplatte dienen zwei „Ösen“ aus dem Marinebereich.

Der Bau der Liegefläche, deren Beine und der Befestigung an der Campingkiste war etwas aufwendiger, weil ich im Auto keine plane Bodenfläche zur Verfügung hatte, und somit mit den Vertiefungen der Fußräume, der Rücksitzbank, etc. umgehen musste. Auch hier mussten wieder sehr viele Aussparungen gefräst werden, was wirklich zeitaufwendig war, sich aber hinsichtlich des Gewichtes und der Belüftung lohnt. Die Bandscharniere wurden mit der Oberfräse eingelassen, dann wurde lackiert, geschliffen und nochmals lackiert.

Zu guter Letzt habe ich die Schwerlastauszüge an der linken Schublade und der Campingbox montiert.

Bilder zum Projekt

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