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Fahrradaufhängung

Das Kundenprojekt des Monats Januar Platz #1 "Fahrradaufhängung" wurde uns eingesandt von Andreas S.


Verwendetes Material von Plattenzuschnitt24

  • Spanplatte 19mm Dekor Anthrazit, Platten-ID:86172857, Größe:215cm x 50cm, Form:Rechteck
  • 4 x Radhalterung SteadyRack MTB
  • 20 x Keilleisten (French Cleat), Breite 40cm, Stärke 18mm, Birke Multiplex
  • 16 x Senkschraube M8x40mm, Edelstahl V2A, Innensechskant (für Montage Fahrradhalterung an Brett)
  • 16 x selbstsichernde Muttern M8
  • 50 x Spanplattenschrauben 5x30mm (für Montage Keilleisten an Brett)
  • 50 x 5x50mm Senkkopfschrauben (für Montage Keilleisten an der Wand)50 x Dübel, passend zum Mauerwerk
  • 15 Meter LED-Band, 30 Pixel pro Meter (Netzteil 150W, 5V, 26A, ESP32-Microcontroller für die Steuerung)
  • Holzreste aus dem Fundus (Palettenbretter- und klötzchen, Multiplex-Reste als "Konterplatte" für Senkschraube)
  • Montagekleber Patex Super-Power (Kartusche)
  • Kreppklebeband

Insgesamt benötigtes Werkzeug

  • Anreißnadel
  • Bleistift
  • Schlagbohrmaschine
  • Steinbohrer
  • Akkuschrauber
  • Holzbohrer
  • Bits
  • Wasserwaage
  • Kartuschenpistole
  • Zimmermannswinkel
  • Schraubzwingen
  • Versenker
  • Senk-Lot


Beschreibung zur kindersicheren Galerie

Zuerst habe ich mir eine Schablone aus Pappe in Brettgröße erstellt. Darauf habe ich die geplanten Bohrungen eingezeichnet, um sicher zu gehen, dass sich später die Rad-Halterung und Keilleisten nicht im Weg sind. Dann konnte ich auch schon die Maße für die Bohrungen der Keilleisten an die Wand übertragen. Hier ist absolut sauberes Arbeiten notwendig da sonst später die Keilleisten von Brett und Wand nicht sauber ineinandergreifen. Die Leisten werden immer mit ihrer "schmaleren" Seite an Wand und Brett montiert. Die Löcher in den Leisten habe ich alle vorgebohrt und mit dem passenden Versenker bearbeitet, dass die Schrauben später plan eingedreht werden können.

Hiernach habe ich dann die oberen Leisten am Brett befestigt. Jetzt könnten noch "Schiefstände" der Wandleisten ausgeglichen werden. Den oberen Abstand habe ich so gewählt, dass das Brett ca. 2mm Platz zum Boden hat. Zur Montage der Leisten habe ich den genauen Umriss auf das Brett übertragen. Danach den Montagekleber "satt" auf die schmale Seite der Leiste aufgetragen und auf die markierte Stelle am Brett gelegt. Jetzt wurden die Leisten zuerst mit Schraubzwingen (auf genügend Druck achten) fixiert und mit fünf Spanplattenschrauben zusätzlich gesichert. Den überschüssigen Kleber entfernen.

Solange der Kleber für die Durchtrocknung benötigt (hier 48 Stunden), habe ich die restlichen Leisten an der Wand befestigt. Auch hier ist genaues Messen notwendig. Die Maße habe ich jeweils von den bereits installierten Wandleisten nach unten abgetragen und nicht mehr den Kellerboden oder -decke angenommen. Auch hier gilt, lieber einmal mehr messen und mit der Wasserwaage kontrollieren, als hinterher ärgern. Damit die Leisten keinen Versatz zueinander aufweisen, habe ich von der oberen Leiste per Senk-Lot die seitlichen Abstände abgetragen.

Auch können jetzt schon die unteren Leisten auf den Brettern montiert werden, das Vorgehen weicht nicht zu den oberen Leisten ab, man muss nur genügend Schraubzwingen haben....

Sobald der Montagekleber durchgetrocknet ist, geht es mit den eigentlichen Radhalterungen weiter. Da hier später das eigentliche Gewicht dranhängt, habe ich zur Verstärkung noch auf der Rückseite einen Streifen Multiplex (Stärke 18mm) benutzt. Somit habe ich hier gute 37mm Holz für die Radhalterung und es zieht sich auch dank Multiplex der Schraubenkopf nicht in das Holz ein. Die Halterungen werden nach Herstellerangaben montiert, dazu sind jeweils vier Schrauben und Muttern pro Halter notwendig. Die Spannung steigt und das erste Brett wird an die Leisten an der Wand eingehängt und ein Fahrrad platziert.

Die restlichen drei Halterungen werden nach demselben Schema montiert. Die Helmaufhängung an jedem Brett wurde mit jeweils einem Paletten-Klotz gebaut. Diese wurden ordentlich gesäubert, geschliffen und entgratet. Auf der Vorderseite wird je nach Helm ein "Halteknubbel" aus einem Holzstab gebastelt. Dazu einfach mit dem passenden Bohrer ein Loch in den Klotz gebohrt und den Stab hineingesteckt. Holzleim wurde hierfür keiner benötigt. Der Klotz wird dann mit einer Schraube von der Brettrückseite befestigt.

Ein Brett dient als Regal, dazu habe ich zuerst ein paar Bretter aus dem Fundus mit Dübeln zusammengefügt, dass es eine typische Aufteilung für Fahrradzubehör bietet. Die Halterung des Regals besteht wiederum auch aus zwei Palettenklötzchen, die von der Rückseite mit jeweils zwei Schrauben befestigt sind. Die Einteilung kann bei Bedarf leicht angepasst werden.

Zu guter Letzt kommt die indirekte Beleuchtung zum Einsatz. Diese besteht aus 3x5 Meter LED-Band. Diese ist noch nicht fertig, aber auf den Bildern ist schon der Effekt schön zu sehen. Die Bänder werden an die Rückseite mit normalen (Schraub)-Halterungen befestigt und nicht geklebt, damit sie im technischen Fehlerfall austauschbar sind. Durch die insgesamt 450 LEDs wird ein stärkeres Netzteil notwendig oder jedes einzelne Band müsste durch ein eigenes Netzteil versorgt werden. Die Steuerung des LED-Bandes realisiere ich mit einem ESP32-Microkontroller, den ich selbst programmiere. Die Lichtsteuerung wird über das Mobiltelefon vorgenommen.

Bilder zum Projekt

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