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Maisonette mit Multiplexplatten

Maisonette mit Multiplexplatten zum selber bauen!. Das Kundenprojekt des Monats Mai 2021 Platz #2. wurde uns eingesandt von Chris V.


Verwendete Materialien von Plattenzuschnitt24

Seitenwände

Boden

Abschlussplatten oben

Plattform

Treppenholme

Regalböden

 

Weiteres Material

Holz

  • Unterkonstruktion Boden: Profilholz Kiefer 60 x 60 mm
  • Sockelblende: Massivholzleiste Eiche 60 x 10 mm
  • Tritt- und Setzstufen: Eiche massiv, 60 cm breit, 18,5 cm tief, 2,8 cm stark (Setzstufen 10cm tief / hoch)
  • Geländerstäbe und Klappenkonstruktion: Profilholz Buche 40 x 20 mm
  • Träger für Netz: KVH 16 / 12, 1 x 2,93 m Länge, 1 x 2,25 m Länge

Beschichtungen

  • Naturöl-Farbe, OSMO Landhausfarbe High Solid, weiß
  • Naturöl-Wachs, OSMO Hartwachsöl High Solid, terra (Stufen und Sockel)

Verbindungsmittel

  • Universalschraube 3x20, SPAX T-Star T15
  • Universalschraube 3,5x30, SPAX T-Star T15
  • Universalschraube 4x40, SPAX T-Star T20
  • Universalschraube 4,5x60, SPAX T-Star T20
  • Universalschraube 5x80, SPAX T-Star T40
  • für die Träger: Vollgewindeschraube 8x280, Balkenschuh 120 x 160mm, Schlüsselschrauben 10 x 120, Dübel 12/90 TOX Bizeps
  • für das Netz: Ringschrauben 12x90 und 12x160 TOX Gerüstverankerung Safe Fix Eye; Dübel 14/70 und 14/135 TOX Gerüstverankerung Safe Fix; Ringschrauben 8x80 in KVH; Befestigungsösen Edelstahl, Verdübelung mit Hohlraumdübeln TOX Acrobat

Klappenkostruktion

  • Umlenker: Steh- und Liegeblöcke 6mm, Schot 6mm, Schotklemme
  • Klappscharniere schmal

Klappmechanismus Treppe

  • Zylinderschraube M12 x 70, Edelstahl
  • Unterlegscheibe M12 (13 x 20 mm), Edelstahl
  • Sechskantmutter M12, Edelstahl
  • Hutmutter M12, Edelstahl

Netze

  • Wohnraumnetze, weiß, Polyester, Maschenweite 15mm
  • Spannseile, weiß, 8mm und 10mm

Weiteres

  • Kompriband für Sockel
  • Kabelbinder zum Vorspannen der Netze

Benötigtes Werkzeug

  • Klapp-Leiter 2,6m
  • 2 * Transportroller
  • Akkuschrauber
  • Stichsäge mit Holzsägeblatt
  • Hammer
  • Seitenschneider
  • Bits T15, T20, T40
  • Holzbohrer 3mm, 4mm,12mm
  • Senkkopfbohrer
  • Steinbohrer 12mm, 14mm
  • Schraubendreher mit Wechselaufsätzen PZ2, T15, T20
  • Meterstab
  • Bleistift
  • Winkel
  • 2 * Winkelklemme
  • 2 * Schraubzwinge
  • Handsäge grob
  • Japansäge Dozuki
  • Gehrungsschneidlade
  • Schleifpapier 80 / 120 mit Handschleifblock
  • Holzleim
  • Pinsel / Farbrolle

Beschreibung des Aufbaus

Zuerst wird die Unterkonstruktion mit Profilhölzern 6 x 6 cm erstell. Diese werden per Hand auf Längen geschnitten, sodass sich ein Rahmen bauen lässt, welcher von den Außenkanten der Sockelböden ca. 4 cm einrückt. Die Teilstücke werden ohne Vorbohren mit den Holzschrauben 4,5 x 60 miteinander verbunden, sodass der gesamte Rahmen stabil zusammenhängt.

Der Rahmen wird an die ungefähre spätere Position gelegt- Danach werden die Bodenplatten mit den Seitenwänden verschraubt. Hierzu sollten die Einzelteile nacheinander auf den Boden gelegt und mittels Winkelklemmen im rechten Winkel miteinander verbunden werden.

Die Verbindung erfolgt mittels selbst schneidender Holzschrauben 4,5 x 60. Die Löcher werden idealerweise mit einem 3 mm Bohrer vorgebohrt und die Öffnung mit einem Senkkopfbohrer bearbeitet, sodass der Senkkopf der Schraube später bündig mit der Platte abschließt. Je verbindungskante wurden 3 Schrauben verwendet. Nachdem die beiden Böden jeweils mit den Seitenwänden verbunden sind, sollten in der mittleren Höhe noch die tieferen Regalböden auf einer Höhe zur zusätzlichen Stabilität befestigt werden.

Danach kann jede Regalwand aufgerichtet und auf die Transportroller gestellt werden. Zum Aufrichten sollten 2-3 Personen eingeplant werden.

An diesem Punkt ist es empfehlenswert die Teile des Regals vorzustreichen, welche später direkt an den Zimmerwänden liegen.

Die Seitenteile können nun auf den Sockel gehoben werden. An der Kante des Sockelbretts, welche an die Zimmerwände anschließt wird noch ein Kompriband aufgeklebt, welches verhindern soll, dass Dreck unter den Sockel gelangen kann. Die Seitenteile und der Sockel werden nun an die finale Position gebracht. Die oberen Abschlussbretter werden nun angebracht und die beiden Seitenteile zusätzlich miteinander verschraubt. Die übrigen Regalböden können nun befestigt werden, hierfür sollten jeweils immer die Winkelklemmen zur Hilfe genommen werden, einzelne Bretter können aufgestellt auch als Abstandshalter verwendet werden, wenn man die Regalböden von unten nach oben befestigt.

Die Treppenholme und die Stufen sollten vorgestrichen werden. Danach werden diese miteinander verschraubt. Dabei empfiehlt es sich, dass zunächst die erste und die letzte Stufe befestigt werden und danach die übrigen. Auf diese Weise können beide Treppen vormontiert werden.

Da die untere Treppe klappbar sein soll, wird diese nun an die richtige Position gebracht und mittels Schraubzwingen provisorisch verbunden. Die Bohrung für den Drehpunkt habe ich mittels CAD ermittelt, sodass die Treppe nicht am Podest hängen bleibt. Wichtig ist, dass beide Löcher genau gegenüber liegen. Nach dem Bohren können die Drehachsen, bestehend aus Zylinderschrauben, Unterlegscheiben und (Hut-)Muttern montiert und die Schraubzwingen entfernt werden.

Als nächstes wird die obere Plattform auf die bereits im Zimmer befindlichen Dachbalken aufgelegt und an dieser Position mit den Seitenwangen verbunden, sowie mit den

Verbindungshölzern des Regals. Danach wird die obere Treppe eingesetzt und wiederum mit den Schraubzwingen provisorisch verbunden. Diese sollte nun mit der oberen Plattform, sowie dem Regalboden und den Seitenwangen des Regals verschraubt werden.

Nun können die KVH Balken eingebracht werden. Der erste wird zwischen die Seitenwangen der Plattform eingebracht und von oben mit der Plattform und seitlich mit der Seitenwange verschraubt. Hierfür werden 3 Personen benötigt. Der zweite Balken wird auf einen vorher an der Mauerwerkswand angebrachten Balkenschuh aufgelegt und am anderen Ende mit dem zuerst eingebrachten Balken mittels mehrerer Vollgewindeschraube (Hier 8x280) verbunden.

Die Geländerstäbe aus Profilholz 40 x 20 werden nun auf Längen geschnitten und mit den Treppenholmen und der Regalkonstruktion verschraubt. Die oberen Abschlussbretter habe ich nachträglich mit der Stichsäge an den Stellen eingeschnitten, an denen man hinaufgeht, um den Bereich der Kopffreiheit zu vergrößern. Hätte ich dies vorher eingeplant, hätte ich diese ebenfalls als Fräsung bereits im Zuschnitt berücksichtigt.

Die gesamte Konstruktion kann nun weiß gestrichen werden.

Die Sockelleisten werden danach auf Maß geschnitten und von außen mit der Unterkonstruktion unter dem Boden verschraubt.

Für die Netzbefestigung müssen zunächst Ringschrauben in den Holzbalken, mittels Dübel in den Mauerwerkswände und Befestigungsösen mittels Hohlraumdübel in der abgehängten Decke befestigt werden. Die Netze werden an den Eckpunkten und bei Bedarf an langen Kanten zusätzlich mit Kabelbindern vorgespannt. Danach werden die Spannseile durch die Netze und die Ringschrauben gezogen und gespannt. Die Kabelbinder können nun entfernt werden.

Für die Klappenkonstruktion werden Rahmen aus Profilholz 40/20 per Hand auf Länge geschnitten und miteinander verschraubt. Die einzelnen Rahmen werden mittels Klappscharnieren mit dem Regal und untereinander verbunden. Zwischen den beiden Rahmen wird eine Öse angebracht. Unter dem Dach und auf dem Regal werden Umlenkblöcke und eine Schotklemme so angeschraubt, dass ein Schot-Seil, welches mit der vorher benannten Öse verbunden ist, nun per Hand gespannt
werden kann, um die Klappenkonstruktion anzuheben. Diese Konstruktion kann entfallen, wenn keine kleineren Kinder den oberen Bereich betreten werden (Reine Sicherheitsgründe).

Optional können nun einige Regalfächer mit (z.B. farbigen) Plexiglasscheiben von einer Seite verschlossen werden, sodass z.B. ein Durchgreifen, Durchfallen von Gegenständen oder Durchsteigen durch Kinder verhindert werden kann.

Bilder zum Projekt

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